Der wohl wichtigste Teil für die spätere Anpassung der Farb-, Kontrast und Belichtungskorrekturen sind die Aufnahmen der Referenz-Proben. Was genau sind nun diese sogenannten Referenz-Proben, welchen Sinn haben diese und wie stehen diese in Zusammenhang mit der weiteren Anwendung Deiner 3D Software ?
Die Referenzproben sind nichts anderes, als Originalaufnahmen Deiner geplanten Location und/oder Deines Hintergrundbildes im Viewport Deiner 3D Software. Oder noch anders beschrieben, Dein gewünschtes Hintergrundbild auf welchen ein 3D Objekt eingefügt werden soll. Dabei ist jedoch noch zu beachten, dass genau von diesen Aufnahmen Deine Referenzproben genommen werden müssen. Man kann sich das in etwa wie bei einem Profi-Fotograf vorstellen, der das Licht am Set mißt und versucht dadurch Referenzen zu erhalten, über Lichtstärke, Lichtfarbe und/oder Kontrast. Genau dies ist für das sogenannte "Matching" des 3D Objektes mit der Realaufnahme von so extrem hoher Wichtigkeit.
Sei Dir bewußt, daß Du ohne der Aufnahmen Deiner Referenz-Proben wohl kaum Chancen hast, die 3D Szene mit Deiner Realaufnahme anzugleichen bzw. zu "matchen". Dies ist der Hauptgrund dafür, warum es vielen misslingt, mittels eines frei zur Verfügung gestellten HDRI´s diese mit einer Realszene anzupassen. Ohne der Aufnahme der Referenz-Proben scheint die Anpassung nahezu unmöglich. Man versucht vergebens, Helligkeit, Kontrast, Farbwert und Refkletion des Materials des 3D Objektes anzupassen, aber ohne jedem Erfolg. Der Erfolg und die Anpassung wird durch die Aufnahem der Referenz-Proben garantiert nicht aus bleiben.
Wenn die fotografierte Referenz-Probe aufgenommen wurde und auf Deinen PC übertragen wurde, kannst Du dann dieses Bild als Hintergrundbild in Deine 3D Software laden. In dieser Szene, kannst Du dann anschließend eine virteulle 3D Kugel erstellen, und direkt neben der realen, fotografierten Probe platzieren. Damit hast Du die Möglichkeit, die virteulle 3D Kamera so einzurichten, dass auch der Winkel der Refkletion von der Origianl-Szene mit der 3D Szene übereinstimmt. Sei Dir bewußt, dass Du damit noch immer nicht Farbe und Kontrast der 3D Szene mit der Originalaufnahme abgleichst, sondern einfach versuchst den Winkel derr virtuellen 3D Kamera mit der realen Aufnahme abzustimmen bzw. anzupassen. Damit wird dem Grunde nach die richtige Ausleuchtung und Reflektion Deines Bildes gewährleistet.
Und nun ist es an der Zeit Deine Referenz-Proben aufzunehmen.
Im Grunde genommen sind diese Aufnahmen bereits Deine Aufnahmen für Dein gwünschtes Hintergrundbild. Wichtig dabei ist, dass Du in dieser Szene Dein Stativ mit Deinen Kugeln miteinbringst. Am Besten ist es, wenn die Hälfte des Bildes mit einer Probe (Kugel in grau, weiß und die Refkletions-Spiegel Kugel) abdgedeckt wird. Folgend die Fotos der Proben.

Wir beginnen mit der ersten Probe, nämlich der spiegelnden, silbernen Reflektionskugel. Richte also das Stativ mit Deiner Kamera sowie das Stativ für Deine Probe nach oben gezeigten Bild aus. Nun stellst Du für diese Aufnahmen Deine Kamera auf Automatik. So wird automatisch die Verschlußzeit und die Blende bestimmt. Wähle also nun Automatik und lasse Deine Kamera die Verschlußzeit und Blende auswählen. Merke Dir genau diese beiden Werte, also Verschlußzeit und Blende, wechsle nun in den manuellen Modus und verwende die zuvor von der Automatik gewählten Werte.
Nun ist es soweit. Richte die Kamera auf Deine Kugel, sodass diese die Hälfte des Bildes abdeckt. Vergewissere Dich dass die Kugel auch scharf ist, d.h. also die manuelle schärfe musst Du regulieren, sodass die Probe auch wirklich scharf auf dem Bild abgelichtet wird. Und jetzt, fotografiere.
Du hast nun Deine 1.Referenz-Probe mit der reflektierenden, spiegelnden Kugel aufgenommen.
Die meisten Digitalkameras geben Dir bekannt, mit welcher Verschlußzeit und Blende das Bild fotografiert wurde. So kannst Du nun kontrollieren, ob das manuell fotografierte Bild auch den Werten der zuvor gewählten Automatik entspricht.
Deine 2.Referenz-Probe gleicht dem Aufbau exakt der ersten Probe. Anstatt der spiegelnden, reflektierenden Kugel verwendest Du hierfür lediglich die matte, weiße Kugel. Diese 2. Referenz-Probe ist in späterer Folge für den Abgleich von Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung sowie Schattenstärke maßgeblich.
Zur absoluten Sicherheit kannst Du auch noch weitere Proben mit einer schwarzen und/oder matten grauen Kugel aufnehmen. Jeder weitere Referenz-Probe kann Dir beim weiteren Abgleich bzw. "matchen" nur behilflich sein. Alleining nur eine REferenz-Probe mit der weißen Kugel aufzunehmen, kann vor allem bei Außenaufnahmen in späterer Folge zu Problemen führen. Weiß kann sehr leicht überbelichtet werden, sodass eine Angleichung mit der virtuellen Szene Schiwerigkeiten bereiten kann. Bei einer matten, grauen Kugel ist dieses Risiko weitesgehenst ausgeschlossen.
Jetzt, wo Du alle Proben der realen Szene entnommen hast, möchtest Du natürlich auch noch Dein Hintergrundbild fotografieren, dass Du in späterer Folge mit Deinen 3D Objekten zusammenfügen möchtest. Sei Dir dabei im klaren, dass Du Dein Hntergrundbild mit dem gleichen Objektiv, dem gleichen Focus, Winkel sowie Blenden und Verschlußzeit fotografierst.

Wenn Du nun all diese Bilder fotografiert hast und auf Deinen PC übertragen hast, ist der Teil über die Aufnahmen der Referenz-Proben abgeschlossen. |
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